SUMMERCAMP 2006 im IJSSELMEER


voile 1In diesem Jahr fand unter dem Namen „Summercamp 2006“ zum ersten Mal vom 22.Juli bis 29. Juli eine Internationale Segelschulungswoche im Ijsselmeer in Holland statt.
Organisiert von Dr Carine de Beaufort, Dr. Ulrike Schierloh (beide Clinique Pédiatrique - CHL) und Dr. Christoph Klinker (Herford/D) fuhren insgesamt 43 Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, alle mit Typ 1 Diabetes mellitus mit.

Die Gruppen kamen aus verschiedenen europäischen Ländern wie Deutschland, Luxemburg, Belgien, Oesterreich und Polen.

Betreut wurden die Teilnehmer von insgesamt 8 Betreuern, darunter 3 Ärzten aus den verschiedenen beteiligten Ländern.

Die Gruppe aus Luxemburg stellte mit 16 Jugendlichen die zahlenmäßig größte Gruppe dar.
Diese Woche bot den Jugendlichen die einmalige Gelegenheit, sich mit Diabetikern aus anderen Ländern auszutauschen und unter fachlicher Betreuung zu erfahren, dass Diabetes kein Hindernis ist, unbekannten Herausforderungen entgegenzutreten.
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Die Jugendlichen wurden angeleitet ihre Insulindosis und Kohlenhydratzufuhr unter ungewohnten Umständen an die jeweiligen Aktivitäten anzupassen.
Ich finde, eine solche Segelfahrt mit zuckerkranken Leuten lernt uns sehr viel Neues. Man bewegt sich den ganzen Tag und lernt mit seinem Zucker klar zu werden.

Man lernt viele neue Leute kennen, die dieselbe Krankheit wie du haben und man macht neue Erfahrungen über den Diabetes. Man kann sich gegenseitig beraten und Erfahrungen miteinander teilen.

Das Segeln war ein tolles Erlebnis, es hat Spaß gemacht und es war auch interessant, da wir aus verschiedenen Ländern dort zusammenkamen. (Polen, Deutschland, Österreich, Luxemburg, Belgien)
Es war eine supertolle Woche und ich würde das auf jeden Fall wieder tun und auch anderen raten es zu tun, weil es kann nichts schaden.

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Martine Kutten

 


Am 22. Juli hat sich die Diabetikergruppe mit dem Bus um 5.30 Uhr vor der Kinderklinik auf den Weg nach Monnickendam gemacht.Nach fünf Stunden sind wir dann endlich angekommen und konnten unser Schiff namens “Korevaer” direkt in Besitz nehmen. Da wir noch Proviant von unterwegs hattemussten wir nichts kochen.Wir, also die ganze Gruppe, fanden, dass die Zusammenarbeit gut geklappt hat. Wir fanden es super, dass wir uns selbst um uns kümmern mussten. Wir mussten kochen, putzen, Zimmer räumen…
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Wir haben uns auch gefreut, dass wir super Begleiter hatten, sie haben sich trotz dem Stress gut um uns gekümmert. Es war auch schön neue Leute kennen zu lernen und dass es international war. So hat man Leute aus Österreich, Belgien, Frankreich und Deutschland kennengelernt.

Auch deren Betreuer waren superfreundlich. Wir haben uns die ganze Woche lang super amüsiert, haben Ebbe und Flut miterlebt und waren eine Ecomare (Seehundstation) besichtigen. Einige haben sogar einen Seehund adoptiert. Da hat man sogar etwas gelernt, und wir haben auch eine Seehundef
Wir waren jeden Tag schwimmen und da hatten wir das Glück und konnten uns jeweils zu zweit auf einen Ring oder Banane setzen, die von einem Motorboot nachgezogen wurde. Das hat echt Spaß gemacht, denn unser Skipper Hans hat dauernd versucht uns ins Wasser zu schmeißen. Die Frau vom Hans, die Jet, war superlieb. Insgesamt waren unsere beiden Skipper die besten. Nochmals vielen Dank an Hans und Jet und an unsere Begleiter Steffanie, Marianne, Andrée und Ulrike.

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Sandy Kaiser


Ich finde die Segelfahrt im Ijsselmeer hat sich in sehr vielen Punkten gelohnt. Allen voran hatten wir natürlich sehr viel Spaß und viele neue Freundschaften geschlossen. Das Besondere war jedoch, dass (fast) alle Teilnehmer Diabetes haben. Neben allem was wir erlebt und gelernt haben, z.B. das Segeln, hatten wir (zum ersten Mal) die Möglichkeit zu sehen, dass man nicht alleine mit seiner Krankheit da steht. Es hat sehr motiviert zu sehen, dass viele Gleichaltrige dieselben Probleme teilen und doch gut damit leben können. So konnten wir unsere Erfahrungen und Gewohnheiten bezüglich unserer Krankheit austauschen.

voile 7Die Reise, die speziell für Diabetiker war, hat zwar gezeigt, dass unsere Zuckerkankheit immer Priorität hat und wichtig zu beachten ist, jedoch auch, dass
nicht nur allein unser “Zucker” unseren Alltag bestimmt. Die Reise hat klar gemacht, dass man im Leben gut mit dieser Krankheit zurecht kommen kann, vor allem, dass viele andere Jugendliche gewissermaßen die gleiche Lebensweise teilen.
Am Boden war es interessant mit Menschen aus verschiedenen Ländern zu leben und sich so schnell mit ihnen anzufreunden, da eben auf gewisse Weise schon eine Verbindung zwischen uns da ist. Es wäre schön so eine Reise zu wiederholen, es hat sich auf jeden Fall gelohnt und uns allen was gebracht.


Lisa (Elisabeth) Neser


voile 8Wir fanden diese Woche sehr toll. Das Schiff war schön und die Skipper lieb.

Super fanden wir das Schwimmengehen. Einfach so im Süßwasser oder mit der schnellen Banane und dem großen Reifen. Toll fanden wir auch, dass so viele Nationen aus verschiedenen Ländern sich dort trafen und schauen, wie sie mit Diabetes umgehen. Fahrrad fahren fanden wir auch Spitze, da wir damit bis in die Rollenstation gefahren waren.

Wir haben sehr viel unternommen, es wurde nicht sehr langweilig. An einem der wunderschönen Tage sind wir auf eine Sandbank gesegelt, dort haben wir alle auf die Ebbe gewartet. Dann sind wir im “Wasser” gegangen. Nach einiger Zeit war dann Flut, und wir sind wieder weg gesegelt.

voile 8Es war auch sehr gut von den Aufgaben her eingeteilt. Auf dem Schiff wo wir uns befanden waren wir zu 26. Jeder bekam eine Aufgabe im Boot zu erledigen, z.B. Kochen, Putzen, Abspülen…

Segeln war auch super, ein bisschen anstrengend, doch mit Hilfe von jedem ging das schon. Oft war nicht genug Wind, um zu Segeln, da wurde dann eben mit dem Motor gefahren. Manchmal, wenn keine schlechte Wettervorhersage war, konnten alle draussen auf dem Deck schlafen, viele sind aber wieder reingegangen!


Anne-Sophie Wagner und Laura Di Santolo

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