Diabetes, Alzheimer und Demenz
Studiendaten zufolge, können erhöhte Blutzuckerwerte für verringerte Merkfähigkeit und andere kognitive Leistungen bei Menschen mit Typ-2-Diabetes verantwortlich sein. Außerdem wurde ein gehäuftes Auftreten von Demenzerkrankungen festgestellt. Zwischen 7 und 13 Prozent aller Typ-2-Diabetiker erkrankten daran. Morbus Alzheimer finde sich bei Menschen mit Diabetes rund doppelt so häufig wie bei der Normalbevölkerung und vaskuläre Demenz (eine Art Demenz, die von Durchblutungsstörungen im Gehirn ausgelöst wird) sogar bis zu 2,5fach häufiger.

Das liegt daran, dass hohe Blutzuckerwerte, oft begleitet von hohen Blutdruck- und Blutfettwerten, Gefäßverkalkungen fördern. Das erhöht sowohl das Risiko für einen Schlaganfall, der die Hirnleistung akut verschlechtern kann, als auch das Risiko für „Mini-Schlaganfälle“, die völlig unbemerkt verlaufen, mit der Zeit aber ebenfalls zu einem deutlichen Nachlassen der Hirnfunktion führen.
Gut eingestellte Diabetiker, bei denen der Langzeitblutzuckerwert HBA1c unter sieben liegt, haben Studien zufolge kein erhöhtes Demenzrisiko. Je höher der HBA1c-Wert ist, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, eine Demenz zu entwickeln. Zur Prävention, ist jedoch nicht nur eine gute Behandlung des Blutzuckers wichtig, Blutdruck und Blutfette müssen ebenfalls frühzeitig richtig behandelt werden.
Quelle: Diabetes-World.net, Gesundheitpro.de
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